Posturologie nach Prof. Bricot

Die Definition der globalen Haltungsreprogrammation

Einlagen nach Prof. Bricot Die globe Haltungsreprogrammation ist eine an die Posturologie angepasste therapeutische Methode. Sie betrachtet eine ganzheitliche Übernahme und Behandlung des Patienten durch einen ausgebildeten Therapeuten. Dieser wird nach gründlicher Untersuchung und Berücksichtigung der Schmerz-Ortung, des Zeitpunktes, der Schmerzerscheinung und der Symptomatologie des Schmerzes ein Befund erstellen.

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Eine wissenschaftliche Methode

Die globale Haltungsreprogrammation berücksichtigt alle Einflüsse auf die Statik. Sie ist wissenschaftlich bewiesen und wird in Frankreich und Italien an sechs Universitäten an angehende Ärzte gelehrt. Sinn der globalen Haltungsreprogrammation ist es, den Körper in sein Originalschema zurückzuführen.

Das Postur-Ungleichgewicht (Haltungs-Ungleichgewicht) erzeugt abnorme Beanspruchungen (Kräfte) auf die Bestandteile, welche die gesamte Wirbelsäule bilden. Dieser mechanischer Faktor ist eine erschwerende Ursache in den meisten Funktionsstörungen des Rückens, der Hüften und der Knie.

Es muss betont werden, dass die Statik nicht von einzelnen Muskeln geregelt wird, sondern von Muskelgruppen. Eine Dysfunktion oder Dysharmonie dieser Muskelketten führt zwangsläufig zu einer Tonus-Störung der Postur (Haltung).

Die Wirbelsäule muss ziemlich gegensätzig Funktionen erfüllen. Sie muss gleichzeitig stabil und beweglich sein. Das Gesamtsystem (Wirbel, Bandscheiben, Bänder, Stützmuskulatur) muss auf eine sehr koordinierte Art funktionieren. Das tonische Haltungssystem ermöglicht dieses. Wird ein Bestandteil dieses Systems verändert oder tritt ein Ungleichgewicht auf, so können Schmerzen die Folge sein.

Die Prozesse der Haltungs-Stabilisierung, wie wir Sie in der globalen Haltungsreprogrammation anwenden, bewirken reflexartig ein besseres Gleichgewicht der Muskelketten, vermindern abnorme Spannungen und stabilisieren den Schwerpunkt des Körpers. In Folge dessen, ergänzen und beschleunigen Sie die Wirkung der üblichen Behandlung. Darum erbringt der Widerausgleich der Statik mit der globalen Haltungsreprogrammation ausgezeichnete Ergebnisse in allen Bereichen der Wirbelsäulenproblematik (auch Wirbeldeformationen), in der ganzen Pathologie der Rheuma-, Schmerz- und in der Sportpathologie.

Zusammenhänge im Körper

Der Fuß spielt eine wesentliche Rolle in der Statik, denn alle Postur-Ketten beginnen und enden bei uns Menschen an den Füßen. Der Fuß ist sozusagen ein Bindeglied zwischen den Haltungsgleichgewicht und dem Boden. Der Fuß kann kausativ (ursächlich) aber auch adaptiv (sich anpassend) sein.

Die neuesten Forschungsarbeiten in der Neurologie zeigen uns, dass der Fuß ein wesentlicher Bestandteil des muskulären Gleichgewichtes ist.

Diverse Rezeptoren des Körpers wirken auf die Statik (die erzeugten Störungen der Statik wirken früher oder später auf die Fußstatik ein, und diese auf die ganze Haltung/Ungleichkgewicht). Die statischen Störungen finden in allen drei räumlichen Richtungen statt und in den Bereichen der Wirbel, der Gelenk, der Kapsel, der Sehen, der Muskeln, Knochen und Bänder. Eine Fußkorrektur wird unerlässlich um die Statik wieder ins Gleichgewicht zu bringen, ohne jedoch dabei die anderen Faktoren zu vernachlässigen.

Fußkorrektur richtig/falsch

Die moderne Neurophysiologie hat gezeigt, dass man sich nicht mehr alles mit den Füßen erlauben kann, und insbesondere schon gar nicht mit den Füßen der Kinder. Langfristig sind die Konsequenzen viel zu gravierend.

Da diese Rezeptoren solch feine Arbeit leisten können, ist es wie Mord am Fuß, "im klassischen" orthopädischen Sohlen mit häufig sehr hohen Reliefs von mehr als 5mm anzupassen. Denn solche Solen füllen die ganze Fußfläche aus und hindern jegliche Anpassung des Fußes durch seine Rezeptoren, außer in Spezialfällen wie bei neurologischer oder traumatischen Füßen, welche speziell berücksichtigt werden müssen. Im Normalfall dürfte es keine höheren Reliefs als 3mm auf den Sohlen geben. Dr. B. Bricot fordert sogar das Verbot von orthopädischen Sohlen für Kinder, da diese die Entwicklung der extero-propriorezeptoren unmöglich machen. Das Ziel von fußgerechten Sohlen, ist es demnach die Informationen (welche durch die verschiedenen Rezeptoren an den Fuß gelangen) entsprechend zu modifizieren, dass der Fuß wieder seine Eigenständigkeit bekommt.

Die bei der globalen Haltungsreprogrammation eingesetzten therapeutischen Sohlen, wurden mit Doppelblindstudien wissenschaftlich getestet. Deren spezielle Form und Zusammensetzung mit bioenergetischer Wirkung unter bestimmten Reflexpunkten des Fußes korrigieren das Ungleichgewicht des Körpers im Raum. Der aktive Originalprozess der Sohlen besteht in einem Erzeuger von elektrogalvanischen Feldern, welche ständig geladen und entladen wird. Die Biostimulationssohlen benutzen den Fuß als extrorezeptive, propriorezeptive und reflexartigen Zugang zum Körper.

Weitere Infos unter Prof. Bricot: http://www.postura-web.de/index.php?main=home.

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PETER ZIMMER
Facharzt für Orthopädie
Spezialist für Haltungs- und Bewegungsdiagnostik
Privatarztpraxis

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